| Prävention in der Pflege |
|
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Anteils älterer und sehr alter Menschen werden Gesundheitsförderung und Prävention im Alter immer wichtiger. Es geht darum, dass die Menschen zukünftig nicht nur immer älter werden, sondern auch gesünder alt werden. Durch frühzeitige Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention kann zu einem gesunden Altern, zum Erhalt der Selbstständigkeit und zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit beigetragen werden. Durch gesundheitliche Aufklärung über gesunde Ernährung, körperliche Betätigung, Stressbewältigung und die Risiken des Rauchens wird die Eigenverantwortung und Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger gestärkt. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert hierzu in der Broschüre "Gesund altern". In vielen Fällen gibt es Hoffnung auf Besserung durch Rehabilitation und manche Verschlechterung lässt sich durch Prävention verhindern. Ziel ist es, den Pflegebedürftigen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und die Lebensqualität zu steigern. Mit der Pflegereform 2008 müssen die Pflegekassen den zuständigen Rehabilitationsträger in Kenntnis setzen, wenn sie feststellen, dass Leistungen zur Rehabilitation angezeigt sind und die Versicherten einer Maßnahme zustimmen. Diese Information ist als Antragstellung zu behandeln und leitet damit mittelbar die Rehabilitationsmaßnahme ein. Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (BMG) www.bmg.bund.de |
